REACH-Verordnung

Die REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien) trat am 1. Juni 2007 in Kraft. Mit ihr sollen Gesundheit und Umwelt besser geschützt werden, indem die inhärenten Eigenschaften von chemischen Stoffen besser und früher identifiziert werden. Damit geht einher, dass Unternehmen Stoffe, Zusammensetzungen (Chemikalien) und Erzeugnisse verwenden, bei deren Bereitstellung und Nutzung entsprechende Schutzmaßnahmen eingehalten werden müssen.

Unternehmen, die Stoffe oder in bestimmten Fällen auch Erzeugnisse, einzeln oder in Verbindung mit chemischen Zusammensetzungen, in der Europäischen Union und dem Europäischen Wirtschaftsraum herstellen oder in diese bzw. diesen importieren, müssen diese Stoffe bei der Europäischen Agentur für chemische Stoffe (ECHA) registrieren, sofern sie nicht gemäß der REACH-Verordnung von der Registrierungspflicht freigestellt sind. Wenn ein Stoff nicht gemäß den vorgegebenen Fristen vorregistriert und registriert wurde, ist die Produktion bzw. der Import nicht zulässig, was dann auch nachfolgende Anwender dieser Stoffe betrifft.

Als EU-Verordnung gilt REACH direkt in allen Mitgliedsstaaten, einschließlich der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum.

REACH-Registrierungen bei Paroc

Gemäß der REACH-Verordnung müssen Hersteller und Importeure Stoffe, die sich bereits in der EU im Handel befinden, vor Dezember 2010 registrieren, wenn deren Jahresproduktion 1.000 Tonnen überschreitet. Die über den nachfolgenden Link verfügbare Erklärung bestätigt, dass die Paroc Group die Verpflichtungen gemäß REACH für alle Rechtspersonen erfüllt hat.

Download der Erklärung von Paroc zu REACH  (pdf, 133KB)

RoHS-Richtlinie (Richtlinie 2002/95/EC)

Die RoHS-Richtlinie trat am 1. Juli 2006 in Kraft. Sie muss in jedem Mitgliedsstaat in die nationalen Gesetze umgesetzt und kodifiziert werden. Die RoHS-Richtlinie regelt die Verwendung von sechs Gefahrstoffen in der Herstellung verschiedener Arten von Elektro- und Elektronikgeräten und legt Grenzwerte für deren Konzentration fest:

  • Blei
  • Quecksilber
  • Cadmium
  • sechswertiges Chrom
  • Polybromierte Biphenyle (PBB)
  • Polybromierte Diphenylether (PBDE)
Die RoHS-Richtlinie ist eng mit der Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik-Altgeräte verknüpft, mit der das Problem der großen Menge an giftigem Elektronikschrott gelöst werden soll.

PAROC Steinwolle-Dämmstoffe enthalten keine gefählichen Stoffe, die in der RoHS-Richtlinie aufgeführt sind.

Kontakt: Beatrice Rantanen, Tel. +358 (0) 400 948 013 (in Englisch, Schwedisch und Finnisch)