Schallschutz

Schall- und Lärmbarrieren, wie Mauern oder Stellwände, sind so konzipiert, dass durch ein Abblocken der Ausbreitung von Schallwellen ein Schallschatten entsteht. Wie stark sich der Schallpegel innerhalb dieses Schallschattens hinter der Barriere reduziert, ist von der Frequenz abhängig. Bei hohen Frequenzen sind die Auswirkungen der Barriere deutlich größer, bei niedrigen Frequenzen (große Wellenlänge) fällt die Wirkung geringer aus.
Der Aufstellungsort von Schallschutzwänden muss sorgfältig gewählt werden. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, muss durch die Schallschutzwand die Schallausbreitung soweit wie möglich vom direkten Verlauf abgelenkt und die Schallrichtung im größtmöglichen Winkel umgelenkt werden. Das beste Ergebnis wird dann erzielt, wenn diese möglichst nahe an der Geräuschquelle platziert wird. Die Mitte zwischen den beiden wäre die schlechteste Position. Die Dämpfung einer Stellwand wird hauptsächlich durch die effektive Stellwandhöhe H und die Breite der Stellwand im Verhältnis zur Größe der Geräuschquelle ermittelt (siehe nachfolgende Abbildung).

 

Lärmschutzwand


Schallschutzwände in Gebäuden müssen immer mit einer schallabsorbierenden Decke kombiniert werden, um so Reflexionen zu vermeiden. Normalerweise führen solche Wände in einem Gebäude zu einer Dämpfung von 5 – 10 dBA. Das Schalldämmmaß für die Schallschutzwand muss bei ca. 20 – 25 dBA liegen.

 

Lärmschutzwand